Der Rückgang der Artenvielfalt in Agrarlandschaften und die Folgen des Klimawandels gehören zu den größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Um die Artenvielfalt zu fördern und gleichzeitig Klima- und Ressourcenschutz in der Agrarlandschaft umzusetzen, ist auf verschiedensten Ebenen qualifiziertes Fachpersonal nötig, u.a. für die Biodiversitätsberatung in der Landwirtschaft.
Ziele & Hintergrund
Mit dem ZEBBRA-Kurs bieten wir eine umfassende fachliche Vorbereitung und praxisbezogene Einarbeitung in das komplexe Berufsfeld Agrarumwelt und Biodiversitätsberatung.
Der ZEBBRA-Kurs vermittelt in einem einjährigen Programm die Kompetenzen, um Landwirtschaft und Naturschutz wirksam zusammenzubringen.
Für wen ist ZEBBRA?
An den ZEBBRA-Kursen können Interessierte aus ganz Deutschland teilnehmen, sowohl Berufstätige als auch Studierende:
Berufstätige
Stelleninhaber aus dem Bereich Agrarumwelt, Biodiversitätsberatung, Landschaftspflege, Biotopvernetzung und weitere Akteure an der Schnittstelle von Landwirtschaft und Naturschutz.
Studierende
Master-Studierende aus den Bereichen Agrar und Umwelt, Landwirtschaft, Agrarwissenschaften, Agrarbiologie, Biologie, Ökologie, Umweltwissenschaften und verwandte Studiengänge.
Berufsfelder für ZEBBRA-Absolventen
Die Qualifizierung eröffnet vielfältige Berufsmöglichkeiten
Biodiversitätsberatung
Landschaftspflegeverband
Landwirtschaftsbehörde
Naturschutzbehörde
Landwirtschaftskammer
Natura 2000 Management
Ministerien (Landwirtschaft/ Naturschutz)
Biodiversitätszertifizierung
Forschung & Entwicklung
Projektkoordination & Projektpartner
Koordinator und Veranstalter der ZEBBRA-Kurse ist das Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern auf Bundes- und Regionalebene. Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB)
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Partner auf regionaler Ebene für die Praxisveranstaltungen sind
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg (LEL)
Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.
Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Das Projekt wird unterstützt durch
Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS)
Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN)
Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU)





